Der Super-Ferien-Pass im Bildungs- und Teilhabepaket

Grundsätzlich können Berliner Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres aus Familien, die Leistungen nach SGB II (Arbeitslosengeld II, Sozialgeld), nach dem SGB XII (Sozialhilfe), nach dem Asylbewerberleistungsgesetz oder Kinderzuschlag und /oder Wohngeld beziehen, bei den zuständigen Leistungsstellen (Jobcenter, Sozialamt, Zentrale Leistungsstelle für Asylbewerber, Wohngeldstelle), die über die entsprechenden Stammdaten verfügen, im Rahmen der sozialen und kulturellen Teilhabe die Übernahme der Kosten für einen Super-Ferien-Pass beantragen. Dafür ist ein gesonderter Antrag notwendig. Eine Vorlage des "berlinpass" reicht nicht aus!

Änderungen ab dem 1.1.2016: Neue Antragsformulare!

Mit Beginn des Jahres 2016 gelten nur noch die neuen Antragsformulare. Was hat sich darin geändert?
Für die Ausgabe des berlinpass-BuT bedarf es keines schriftlichen Antrages mehr. Für die soziale und kulturelle Teilhabe verbleibt es beim schriftlichen Antragsverfahren.

  • Es gibt jetzt zwei unterschiedliche Vordrucke:
    a) einen Vordruck für Leistungsempfänger von Arbeitslosengeld II / Sozialgeld (SGB II), von Sozialhilfe (SGB XII) und von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungssetz (AsylbLG),
    b) einen Vordruck für Leistungsempfänger im Rahmen des Kinderzuschlag und / oder Wohngeld (§6 BKGG)
  • Nur für Anträge über SGB II, SGB XII und dem AsylbLG: Es können für zwei Kinder in einem Vordruck Leistungen beantragt werden.

Neues vereinfachtes Verfahren im Sinne der Kundenfreundlichkeit

Erfreulicherweise wurde für den Super-Ferien-Pass unter dem Aspekt der Kundenfreundlichkeit eine Abweichung des sonst üblichen Verfahrens als vereinfachende Alternative zugelassen:

Das vereinfachte Verfahren (Alternative):

Leistungsberechtige können ab 26. Juni 2017 den neuen Super-Ferien-Pass 2017/2018 in allen Verkaufsstellen erwerben und

  • nach Antragstellung und
  • Vorlage einer Quittung oder eines Belegs bei der Leistungsstelle

das Geld von der Leistungsstelle nachträglich erstattet bekommen. Weiterhin ist die Grundlage für eine Erstattung ein positiver Bescheid der Leistungsstelle!

  1. Zunächst bitten wir, den „Antrag auf Leistungen für Bildung und Teilhabe“ auszufüllen.
    Als Service bieten wir Ihnen hier bereits von uns vorbereitete Antragsformulare an, die Sie herunterladen und ausdrucken können:

    a) Super-Ferien-Pass 2017/2018: Antrag für das vereinfachte Verfahren für Leistungsempfänger von Arbeitslosengeld II / Sozialgeld (SGB II), von Sozialhilfe (SGB XII) und von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungssetz (AsylbLG) (PDF, 103 KB)

    b) Super-Ferien-Pass 2017/2018: Antrag für das vereinfachte Verfahren für Leistungsempfänger im Rahmen des Kinderzuschlag und / oder Wohngeld (§6 BKGG) (PDF, 205 KB)

    Neben allen persönlichen Angaben von Ihnen und Ihrem Kind / Ihren Kindern sollte bei Anträgen nach SGB II, SGB XII oder dem AsylbLG bei Abschnitt C  die „Teilhabe am sozialen, kulturellen und sportlichen Leben“ angekreuzt, als Aktivität „Super-Ferien-Pass“ und als Preis 9 EUR eingetragen werden. Im Antrag nach dem BKGG beginnt dieser Abschnitt auf Seite 3.
    Name und Anschrift des Leistungsanbieters lauten wie folgt: JugendKulturService gGmbH, Obentrautstr. 55, 10963 Berlin.
    Für das erste Kind haben wir bereits alle diese Eintragungen für Sie vorgenommen. Bei weiteren Kindern übernehmen Sie bitte diese Angaben.

  2. Der ausgefüllte Antrag wird dann bei der zuständigen Leistungsbehörde des Kindes in dem entsprechenden Bezirk (Jobcenter, Sozialamt, Wohngeldamt, etc.) eingereicht. Dort muss der Antrag anschließend geprüft und bewilligt werden.

  3. Gegen Vorlage einer Quittung oder eines Belegs bei der Leistungsstelle über den Erwerb eines Super-Ferien-Pass kann der Kaufpreis erstattet werden. Sie können die Quittung oder den Beleg auch direkt mit der Antragstellung einreichen. Wir weisen darauf hin, dass eine Erstattung erst nach der Bewilligung durch die Leistungsstelle erfolgt. Sie gehen also in Vorleistung, wenn Sie den Pass vor der Antragstellung kaufen.

Wer nicht in Vorleistung gehen möchte oder kann, für den gilt das übliche Verfahren, wie es unten beschrieben ist.

Das übliche Verfahren:

  1. Zunächst bitten wir, den „Antrag auf Leistungen für Bildung und Teilhabe“ (siehe den Link unten) auszufüllen:
    Neben allen persönlichen Angaben sollte unter VI. „Teilhabe am sozialen, kulturellen und sportlichen Leben“ als Aktivität „Super-Ferien-Pass“ und als Preis 9 EUR eingetragen werden. Name und Anschrift des Leistungsanbieters lauten wie folgt: JugendKulturService gGmbH, Obentrautstr. 55, 10963 Berlin. Darüber hinaus muss die Bankverbindung vom JugendKulturService eingetragen werden. Alle diese Angaben haben wir bereits für das erste Kind eingetragen:

    a) Super-Ferien-Pass 2017/2018: Antrag für das übliche Verfahren für Leistungsempfänger von Arbeitslosengeld II / Sozialgeld (SGB II), von Sozialhilfe (SGB XII) und von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungssetz (AsylbLG) (PDF; 103 KB)

    b) Super-Ferien-Pass 2017/2018: Antrag für das übliche Verfahren für Leistungsempfänger im Rahmen des Kinderzuschlag und / oder Wohngeld (§6 BKGG) (PDF, 205 KB)

  2. Der ausgefüllte Antrag wird dann bei der zuständigen Leistungsbehörde des Kindes in dem entsprechenden Bezirk (Jobcenter, Sozialamt, Wohngeldamt, etc.) eingereicht. Dort muss der Antrag anschließend geprüft und bewilligt werden.

  3. Gegen Vorlage des entsprechenden Bewilligungsbescheides (ausdrückliche Erwähnung "Super-Ferien-Pass") wird ausschließlich in der Geschäftsstelle des JugendKulturService (Obentrautstraße 55, 10963 Berlin-Kreuzberg) der Super-Ferien-Pass kostenfrei aushändigt.

  4. Im Anschluss daran verschickt der JugendKulturService eine Rechnung an die zuständige Leistungsbehörde mit Angaben zu Kontoverbindung und Leistungsempfänger.

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