IKARUS 21.0

Eine Würdigung herausragender Inszenierungen und eines wegweisenden Umgangs mit den pandemischen Gegebenheiten

Der IKARUS / Foto: Kay Herschelmann
Der IKARUS / Foto: Kay Herschelmann

Der IKARUS hebt auch im Jahr 2021 wieder ab! Der Name des etablierten und anerkannten Preises der JugendKulturService gGmbH, finanziert mit Mitteln des Landes Berlin (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie), wird in diesem Jahr mit einem Sonderformat auf die schwierige Situation der Berliner Kinder- und Jugendtheater hinweisen. Es wird aufgezeigt, wie kreativ, vielfältig und innovativ die Szene auf die pandemische Lage reagiert hat. Dies kann nicht nur ein Hoffnungs-schimmer sein, sondern Besucher*innen und Theatermacher*innen neue Wege des Theaters für junges Publikum aufzeigen und auf positive Weise Lust auf mehr Theater machen!

Den kulturellen Shutdown nutzen viele Theater, um neue und ungewöhnliche Wege zu beschreiten und weiterhin mit kulturellen Angeboten präsent zu sein. Im Rahmen des IKARUS 21.0 wollen wir diesen kreativen und ungewöhnlichen Herangehensweisen von Theatern in Pandemiezeiten nachgehen und besonders innovative Beispiele hervorheben.
In diesem Jahr soll ein außergewöhnlicher Blick auf die Vielfalt und Kreativität der Berliner Kinder- und Jugendtheaterszene entstehen, durch deren Bündelung beim IKARUS 21.0 der Kinder- und Jugendtheater-Szene in ungewöhnlichen Zeiten besondere Aufmerksamkeit und Würdigung zuteilwird.

Berliner Theater mit Projekten für Kinder und Jugendliche, die im Shutdown entstanden sind bzw. für die pandemiebedingte Situation gedacht sind, können ihr Projekt bis zum 30.08.2021 beim JKS einreichen. Gesucht werden Projekte, die über das Streamen vorhandener Produktionen hinaus gehen und z.B. unter Einbezug neuer Techniken eine neue Dimension eröffnen, neue Maßnahmen zur Publikumsbindung in Zeiten des Lockdowns, spannende Outdoorinszenierungen und andere Formate, die Kindern und Jugendlichen kulturelle Teilhabe in der Pandemie ermöglicht haben. Gezeigt werden soll eine möglichst vielfältige und interessante Mischung an Projekten im Umgang mit dem Kultur-Shutdown.

Die IKARUS-Nominierungsjury wählt aus diesen innerhalb verschiedener Kategorien herausragende Projekte aus. Vorschläge und Empfehlungen können kategoriefrei eingereicht werden. Die ausgewählten Projekte werden am 12.11.2021 im ATZE-Musiktheater als „best-practice-Beispiele“ präsentiert – als öffentliche Veranstaltung, ob vor Ort oder als Livestream im Netz. Es werden in diesem Jahr keine Nominierungen ausgesprochen und kein üblicher IKARUS-Preis verliehen.

Wir freuen uns über Vorschläge, Konzepte, Einreichungen und Tipps, welche Projekte für eine Vorstellung in Frage kommen.


Diese Webseite nutzt Matomo zur statistischen Erfassung. Die Erfassung hilft uns besser zu verstehen, wie unsere Besucher*innen die Webseite nutzen. Ihre IP-Adresse wird vor der Speicherung anonymisiert. Die durch Matomo erfassten Informationen über die Benutzung dieser Website werden auf unserem Server gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben.